Integration at its best!

Eid, ein sympathischer junger Mann aus Afghanistan hat es mit nur dreieinhalb Jahren Aufenthalt in der Schweiz geschafft, eine EFZ-Lehre als Netzelektriker zu starten. Dabei musste er sich Anfang 2016  von den anderen Schülern noch auslachen lassen als er seinen Namen an die Tafel schreiben sollte. Als er dann knapp 2 Jahre später die vorläufige Aufenthaltsbewilligung erhielt, stand es um seine Deutsch -und Schreibkenntnisse schon richtig gut und auch die Integration war via Fussballclub und Schweizer Freunden bereits im vollen Gange. 
Im Januar 2019 nahm Eid für die berufliche Orientierung am ROBIJ Berufserkundungstag bei der Firma Scherrer Metec Ag teil. Im folgenden Film kommt er zu Wort:   www.vimeo.com/446183319
Wie verrückt schrieb Eid im Berufsschuljahr Bewerbungen (ca. 8 Bewerbungen pro Woche) und konnte sage und schreibe bei 25 Firmen schnuppern gehen. Zu guter Letzt war es an ihm, den Lehrbetrieb aussuchen zu können. Einem grossen bekannten Lehrbetrieb im Elektrobereich gab er einen Korb, weil ihm die Mitarbeiter während den Schnuppertagen nicht so freundlich gesonnen war. Entschieden hat er sich stattdessen für die Energie Freiamt AG. „Die waren beim Schnuppern sehr nett und freundlich zu mir.“
Momentan lernt Eid im 2. Lehrjahr. Aufgrund seines sehr guten Notendurchschnitt von 5.5 kommt er ab diesem Lehrjahr in den Genuss von 20% mehr Lehrlingslohn. Ein Kollege gab ihm den Tipp, sich für ein Stipendium zu bewerben. Das bekommt er in wenigen Wochen. Ab Januar 2021 wird Eid auf eigenen Beinen stehen und keine Sozialleistung mehr in Anspruch nehmen müssen. Seinem Traumberuf einmal Polizist zu werden ist er schon ein gutes Stück näher gekommen.  
 

Bedarf an Lehrlingen im Kanton Zürich ist enorm!

Wie auch die NZZ am Sonntag am 28.07.19 berichtete, sind kurz vor Start des Lehrjahrs in der ganzen Schweiz noch an die 12.000 Ausbildungsplätze vakant. Allein im Kanton Zürich konnten 2.263 Stellen nicht besetzt werden – davon 873 allein in der Stadt Zürich. Wir sprechen also von knapp 20% angebotener, nicht genutzter Lehrstellen – und genau da setzt ROBIJ an: eine Brücke zu bauen zwischen Jugendlichen, für die der Zugang zu Ausbildungsstellen aufgrund ihres Flüchtlingsstatus erschwert ist, und Unternehmen, die zu eben diesen potentiellen Auszubildenden auf den üblichen Wegen keinen oder kaum Zugang haben. 

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BPT bei Brauch Transporte

8 Jugendliche bekamen von Rotarier Carl Brauch vom RC Dübendorf eine Einführung in die Geschichte seiner Firma, konnten bei einem Firmenrundgang den hausinternen Transportroboter erleben sowie ausführliche Informationen über die Ausbildung zum Logistiker erhalten. Ein herzliches Dankeschön an Carl Brauch und sein Team!

www.brauch-transporte.ch

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