Integrationsagenda des Kanton Zürichs adressiert die Ausrichtung von ROBIJ

Die Durchsetzung der Integrationsagenda  ist in aller Munde. Für uns von ROBIJ klingt Punkt 3 der Wirkungsziele der Integrationsagenda dabei wie Musik in den Ohren:
„Zwei Drittel aller vorläufig aufgenommenen Personen und Flüchtlinge im Alter von 16-25 Jahren befinden sich fünf Jahre nach Einreise in einer beruflichen Grundbildung.“
Dies entspricht genau dem Leitbild unseres Vereins: möglichst vielen jugendlichen Flüchtlingen eine berufliche Perspektive zu geben, indem wir ihnen helfen sich via einer Ausbildung in der Schweiz integrieren zu können. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen die Lehrstellen anbieten ist dafür massgebend. Nur mit der Bereitschaft der Berufsleute in den Firmen lässt sich dieses Ziel umsetzen. ROBIJ setzt deshalb auf Unternehmer und Netzwerke, um den Punkt 3 der Integrationsagenda schnellstmöglich in die Realität umzusetzen.

Schnupper-Lehrplätze dringend gesucht!

Obwohl wir in den letzten Wochen mehreren Jugendlichen Schnupper-Lehrplätze in den Berufen Sanitärinstallateur, Maler, Fachmann/-frau Betreuung und Detailhandelsfachmann Consumer Electronics vermitteln konnten, ist das nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Die Nachfrage seitens der Jugendlichen und ihren Betreuern übersteigt das Angebot bei weitem – wir sind mangels fehlender Plätze nicht in der Lage alle Anfragen zu vermitteln. Dringend sind wir auf Unterstützung bei der Vermittlung dieser Anfragen angewiesen – wenn Ihr Firmen kennt oder Kontakte zu Firmen habt, die gegebenenfalls Schnupper-Lehrplätze anbieten, bitte ROBIJ einfach via Kontaktformular Bescheid geben https://robij.ch/kontakt/! Herzlichen Dank!

#schnupperlehrplätze

Bedarf an Lehrlingen im Kanton Zürich ist enorm!

Wie auch die NZZ am Sonntag am 28.07.19 berichtete, sind kurz vor Start des Lehrjahrs in der ganzen Schweiz noch an die 12.000 Ausbildungsplätze vakant. Allein im Kanton Zürich konnten 2.263 Stellen nicht besetzt werden – davon 873 allein in der Stadt Zürich. Wir sprechen also von knapp 20% angebotener, nicht genutzter Lehrstellen – und genau da setzt ROBIJ an: eine Brücke zu bauen zwischen Jugendlichen, für die der Zugang zu Ausbildungsstellen aufgrund ihres Flüchtlingsstatus erschwert ist, und Unternehmen, die zu eben diesen potentiellen Auszubildenden auf den üblichen Wegen keinen oder kaum Zugang haben. 

#robij

#bpt