BET im Restaurant Hirschen Oberstammheim – Die Anfahrt aus Zürich hat sich gelohnt!

Was genau macht ein Koch neben dem Kochen eigentlich noch so alles? Und die Arbeit im Service beinhaltet ausser dem Aufnehmen einer Bestellung, dem Servieren und Kassieren auch noch mehr? Sieben Jugendliche, die sich diese Frage vielleicht so noch gar nicht gestellt haben, bekamen im Februar bei Familie Schumacher im Hirschen Stammheim in Oberstammheim Einblick in die Berufe Köchin und Restaurationsfachmann. 
Als besonders klug und vorausschauend erwies sich der von Petra und Mirco Schumacher gewählte Ablauf dieses Berufserkundungstages. Nach einer kurzen Einführung übergaben sie das Zepter an die Lehrlinge in ihrem Haus. Da sich Lehrlinge und unsere Jugendlichen in fast gleichem Alter befanden, war das Eis schnell gebrochen und der Wissenstransfer konnte fliessen. Man spürte, wie die jugendlichen Flüchtlinge von dem vielen Wissen, welches die gleichaltrigen Lehrlinge sich bereits haben aneignen können, sichtlich beeindruckt waren. 
Zusammen mit dem charmanten Kochlehrling bereiteten sie ein kleine Mahlzeit vor und lernten bei der sympathischen jungen Dame im Service, dass auch das Mixen eines Cocktails zur Ausbildung als Restaurationsfachfrau gehört.
Gestärkt vom selbst gekochten Essen und selbst gemixten Cocktail ging es zurück nach Zürich. Einige der jungen Männer verband der grosse Wunsch, hoffentlich schon bald einmal für eine ganze Woche in einem Gastronomiebetrieb  schnuppern gehen zu dürfen.  

BET in der Gärtnerei Meier

Einen spannenden Berufserkundungstag erlebten 16 Jugendliche am 28. Januar 20 in Dürnten. Viel Wissenswertes rund um die Ausbildungsmöglichkeiten im Gartenbereich konnte den Jugendlichen vermittelt werden. So lernte man zum Beispiel, wie vielseitig die verschiedenen Gärtnerberufe eigentlich alle sind und dass der Beruf Gärtnerin Garten- und Landschaftsbau sich ganz wesentlich vom Gärtner Zierpflanzen unterscheidet. Geschäftsführer Erwin Meier startete den Tag mit einer sehr persönlichen Einführung und stellte den Jugendlichen seinen traditionsreichen Familienbetrieb vor. Gefolgt von einer Betriebsführung, wo die Jugendlichen sowohl Einblicke in den Betrieb und seine verschiedenen Verkaufsbereiche erhaschen konnten und auch einiges über die Gebäudetechnik des modernen Gartencenters erfuhren. Bevor es dann zu den einzelnen Schnupperstationen ging, offerierte die Gärtnerei Meier den Jugendlichen ein grosszügiges Mittagessen im hauseigenen Restaurant.
Für alle Jugendlichen waren dann die Schnupperstationen am Nachmittag das Highlight: Wo bekommt man schon die Möglichkeit zu lernen, wie man fachmännisch einen Rosenstock beschneidet und kann es auch gleich selber probieren. Oder wo kann man von verschiedensten Blütensorten Honig verkosten und nebenbei Dinge über das Leben der Bienenkönigin und ihrem Paarungsverhalten erfahren und dabei Fragen stellen, die man sich so noch nicht zu fragen getraut hat. Viel Spass gab es auch an der Station, wo die Jugendlichen Körbe mit Frühlingsblühern bepflanzen durften. Schaffensfreude und Tatendrang standen ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben.
Die wunderschönen und kostbaren Körbe mit den Frühlingsblühern durften die Jugendlichen am Nachmittag dann sogar alle mit nach Hause nehmen.
Obwohl die Anreise nach Dürnten die Jugendlichen ganz schön herausforderte (einige Jugendlichen hatten 1.5 h Anreise und ausgerechnet an diesem Morgen hagelte, regnete und stürmte es wie wild), waren alle hellauf begeistert und bedankten sich sehr für diese Möglichkeit der Berufserkundung. Ein Jugendlicher hatte seine Bewerbung schon fix und fertig mit dabei und gleich abgegeben. 2 weitere Jugendlichen bewarben sich direkt im Anschluss um die Möglichkeit, zum Schnuppern kommen zu dürfen.
 
Erwin Meier und seiner Familie, sowie den vielen freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gärtnerei Meier AG ein ganz herzliches Dankeschön für diesen aussergewöhnlichen und grosszügigen Berufserkundungstag in ihrem Haus!
Ihr ward wirklich spitze!

Integrationsagenda des Kanton Zürichs adressiert die Ausrichtung von ROBIJ

Die Durchsetzung der Integrationsagenda  ist in aller Munde. Für uns von ROBIJ klingt Punkt 3 der Wirkungsziele der Integrationsagenda dabei wie Musik in den Ohren:
„Zwei Drittel aller vorläufig aufgenommenen Personen und Flüchtlinge im Alter von 16-25 Jahren befinden sich fünf Jahre nach Einreise in einer beruflichen Grundbildung.“
Dies entspricht genau dem Leitbild unseres Vereins: möglichst vielen jugendlichen Flüchtlingen eine berufliche Perspektive zu geben, indem wir ihnen helfen sich via einer Ausbildung in der Schweiz integrieren zu können. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen die Lehrstellen anbieten ist dafür massgebend. Nur mit der Bereitschaft der Berufsleute in den Firmen lässt sich dieses Ziel umsetzen. ROBIJ setzt deshalb auf Unternehmer und Netzwerke, um den Punkt 3 der Integrationsagenda schnellstmöglich in die Realität umzusetzen.

BET bei Genossenschaft Migros Zürich

BET Migros Zürich
Am 5. Dezember 2019 ermöglichte die Genossenschaft Migros Zürich 16 jugendlichen Flüchtlingen, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Migros einen Überblick zu verschaffen. Nach einer anschaulichen Präsentation durch die Leiterin Recruitment Partner Berufsbildung Frau Chothutshang bekamen die Jugendlichen eine eindrückliche Führung durch die vielen Bereiche in der Pfingstweidstrasse. Besonders beeindruckt haben der Abpackungsbereich für frischen Fisch und die grosse Kühlhalle mit um die -27°. Hier lernten die Jugendlichen welche besonderen Arbeitsbedingungen die Arbeit in so kühlen Räumen an die Mitarbeiter erfordert. 
 
In den Bann gezogen waren die Jugendlichen auch vom Verteilerzentrum, wo in Sekundenschnelle Kisten mit den verschiedensten Früchten und Gemüse die an Achterbahnen erinnernden Schienensysteme entlang sausten.
 
Einige der Jugendlichen kamen schon mit dem konkreten Berufswunsch Detailhandel. Andere nutzten diesen Tag, um sich erst einmal einen Eindruck zu verschaffen. Während einer Fragerunde zu den Berufswünschen zeigte sich wieder einmal, dass der Berufswunsch Logistiker und Berufe rund um den PKW bei den Jugendlichen nach wie vor ganz hoch im Kurs stehen.

Schnupper-Lehrplätze dringend gesucht!

Obwohl wir in den letzten Wochen mehreren Jugendlichen Schnupper-Lehrplätze in den Berufen Sanitärinstallateur, Maler, Fachmann/-frau Betreuung und Detailhandelsfachmann Consumer Electronics vermitteln konnten, ist das nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Die Nachfrage seitens der Jugendlichen und ihren Betreuern übersteigt das Angebot bei weitem – wir sind mangels fehlender Plätze nicht in der Lage alle Anfragen zu vermitteln. Dringend sind wir auf Unterstützung bei der Vermittlung dieser Anfragen angewiesen – wenn Ihr Firmen kennt oder Kontakte zu Firmen habt, die gegebenenfalls Schnupper-Lehrplätze anbieten, bitte ROBIJ einfach via Kontaktformular Bescheid geben https://robij.ch/kontakt/! Herzlichen Dank!

#schnupperlehrplätze

Bedarf an Lehrlingen im Kanton Zürich ist enorm!

Wie auch die NZZ am Sonntag am 28.07.19 berichtete, sind kurz vor Start des Lehrjahrs in der ganzen Schweiz noch an die 12.000 Ausbildungsplätze vakant. Allein im Kanton Zürich konnten 2.263 Stellen nicht besetzt werden – davon 873 allein in der Stadt Zürich. Wir sprechen also von knapp 20% angebotener, nicht genutzter Lehrstellen – und genau da setzt ROBIJ an: eine Brücke zu bauen zwischen Jugendlichen, für die der Zugang zu Ausbildungsstellen aufgrund ihres Flüchtlingsstatus erschwert ist, und Unternehmen, die zu eben diesen potentiellen Auszubildenden auf den üblichen Wegen keinen oder kaum Zugang haben. 

#robij

#bpt

BPT bei Brauch Transporte

8 Jugendliche bekamen von Rotarier Carl Brauch vom RC Dübendorf eine Einführung in die Geschichte seiner Firma, konnten bei einem Firmenrundgang den hausinternen Transportroboter erleben sowie ausführliche Informationen über die Ausbildung zum Logistiker erhalten. Ein herzliches Dankeschön an Carl Brauch und sein Team!

www.brauch-transporte.ch

#robij #bpt