Ein „sauberer“ Berufserkundungstag

Wie schon im letzten Jahr konnte ROBIJ gemeinsam mit der AOZ bei der Vebego AG einen Berufserkundungstag durchführen, um 13 Jugendliche im Alter von 17 bis 19 Jahren für den Lehrberuf  Praktiker*in Reinigungstechnik EBA zu begeistern.

Zunächst wurde den Teilnehmern der Lehrberuf ausführlich vorgestellt. Im Anschluss daran konnten sie an drei verschiedenen Praxisposten – Fensterreinigung, Büroreinigung und Grundreinigung Textil – erste praktische Erfahrungen sammeln.

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Von der Machbarkeit einer „Schnupperstation“

„Schnuppern an nur einem Tag? Also nein, das geht nicht.“
So in der Art haben wir das schon oft gehört. Die Jugendlichen sollen sich doch zum Schnuppern anmelden. Was braucht es da einen Berufserkundungstag? Und dann auch noch für mehrere Jugendliche gleichzeitig?  „Nein, so etwas machen wir nicht.“ Leider gibt es Betriebe, die sich da nicht drauf einlassen wollen, was wir selbstverständlich respektieren.
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Starke Brücke in die Berufsbildung – Integrationsvorlehre INVOL für migrierte und geflüchtete Personen

Ein Beitrag aus dem Newsletter 12.03.24 von „Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis ist eine Fachzeitschrift für Berufsbildung in der Schweiz.“ herausgegeben von der SGAB (Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung).

Stalder, B. E., & Schönbächler, M. (2024). Starke Brücke in die Berufsbildung. Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis 9(5).

Die Integrationsvorlehre (INVOL) ist ein Erfolg. Mehr als 80 Prozent haben sie erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Abschluss haben rund 70 Prozent eine zwei- oder dreijährige berufliche Grundbildung (EBA oder EFZ) aufgenommen. Dies zeigt die jüngste Evaluation des Programms durch die PHBern. Sie macht auch qualitative Befunde: So nehmen die Ausbildenden die Teilnehmenden meist als engagierte Personen wahr. Knapp drei Viertel der Teilnehmenden erreichen im mündlichen und rund 90 Prozent im schriftlichen Bereich das angestrebte Sprachniveau. In den ersten fünf Programmjahren haben mehr als 4000 Personen an einer INVOL teilgenommen. Ab Sommer 2024 wird das Bundesprogramm in den teilnehmenden Kantonen als Regelangebot verstetigt.

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Workshop „Schnuppern – bin ich fit?“ – Eindrücke von Lehrtocher Anna

Lehrtochter Anna Studer  (2. LJ Detailhandelsfachfrau Schmuck, Edelsteine, Uhren) begleitete ihre Chefin, welche in der Viventa Schule in Zürich den Workshop „Schnuppern – bin ich fit?“ für Jugendliche mit Migrationshintergrund gab. Hier resümiert Anna über die Performance ihrer Chefin und Interaktion mit den Jugendlichen:  

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Gewerbeverbände. Danke SMGV!

Ein Gewerbeverband hat viele Aufgaben. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, ist Sprachrohr in Politik und Wirtschaft und kanalisiert die Bedürfnisse der Branche. Ein guter Gewerbeverband agiert vorausschauend und hat das Ohr bei seinen Mitgliedern.

Für unseren Verein ROBIJ macht die Zusammenarbeit mit den Gewerbeverbänden in all jenen Branchen Sinn, wo die Durchführung von Berufserkundungstagen in einem Betrieb nicht leicht zu bewerkstelligen ist. Ein solcher Beruf ist zum Beispiel der Beruf Maler und Gipser.

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Einen Betrieb verstehen lernen

Firmen für Berufserkundungstage zu akquirieren braucht Zeit. Nicht jede Firma ist in der Lage einen Berufserkundungstag auszutragen. Die Grösse des Ausbildungsbetriebes, die Anzahl der MitarbeiterInnen und das Betätigungsfeld spielen eine grosse Rolle.

Ein Logistikunternehmen kann nicht mal so eben ein-und ausgehende Lieferungen stoppen, nur um eine Betriebsführung durchzuführen oder Schnupperstationen für interessierte Jugendliche einzurichten. Das muss neben dem Tagesgeschäft stattfinden. Und auf keinen Fall in der Hochsaison oder Stosszeiten. Auf der anderen Seite ist kaum ein Berufsfeld wie die Logistik so vielseitig. Da kann es durchaus auch Firmen geben, wo der Betrieb saisonal bedingt einmal ruht und sich bestens für einen Berufserkundungstag eignet.

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Apéro riche des Cateringbetriebs der AOZ am nächsten Netzwerkanlass von ROBIJ

Geflüchtete Menschen beruflich zu integrieren ist eine Herausforderung. Seien es die kulturellen Unterschiede, eine fehlende Ausbildung, nicht ausreichende Sprachkenntnisse und vieles mehr. Keine leichte Aufgabe für Betriebe, denn die berufliche Integration geflüchteter Menschen bedeutet für sie Mehraufwand. Für kleinere Firmen, wo wirklich jeder Handgriff bei den Angestellten von Anfang an sitzen muss, oft nicht zu bewerkstelligen. 

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„Wissen ist Macht“

… und nichts wissen macht nichts, plapperten wir Erstsemestler dazumal leichtfertig dahin. Wie grundlegend wir uns irrten und wie elementar Gegenwart und Zukunft vom Wissen geprägt werden, zeigen jugendliche Asylsuchende.

Marianne Hopsch hat eine Vision. Unermüdlich setzt sich die Präsidentin des Vereins ROBIJ für die Integration jugendlicher Asylsuchender ein. So organisiert sie nicht nur Berufserkundungstage, an denen sich Firmen und Lehrstellensuchende gegenseitig beschnuppern können, sondern schult die Jugendlichen auch berufsethisch. Sie erklärt ihnen aus erster Hand, worauf Unternehmer bei der Besetzung einer Lehrstelle achten. Ihre Tipps sind unbezahlbar.

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