Von der Machbarkeit einer „Schnupperstation“

„Schnuppern an nur einem Tag? Also nein, das geht nicht.“
So in der Art haben wir das schon oft gehört. Die Jugendlichen sollen sich doch zum Schnuppern anmelden. Was braucht es da einen Berufserkundungstag? Und dann auch noch für mehrere Jugendliche gleichzeitig?  „Nein, so etwas machen wir nicht.“ Leider gibt es Betriebe, die sich da nicht drauf einlassen wollen, was wir selbstverständlich respektieren.
So schön treffen wir immer wieder auf Ausbildungsbetriebe, für die das keine Hürde darstellt und die uns mit ihren kreativen Ideen für berufsbezogene Schnupperstationen immer wieder überraschen. So auch im Alterszentrum Ehrendingen, wo wir Anfang April für die Berufe Assistent/in Gesundheit & Soziales, owie Fachmann / Fachfrau Gesundheit für 5 Jugendliche einen Berufserkundungstag ausrichten durften.
 
Schnupperstation Blutdruck messen und Umbetten mit dem Liftarm kannten wir schon. Freudig überrascht hat uns jedoch, dass man Jugendlichen in der Berufsorientierung auch schon beibringen kann, wie man die Medikamente für einen Patienten rüstet und wie man eine Spritze benutzt (Wer hat gewusst, dass die Apfelsine die menschliche Haut am besten simuliert? Im Titelbild des Beitrags ist zu sehen, wie die Jugendlichen Apfelsinen desinfizieren und spritzen).
 
Farbige Medikamentenbecher kennzeichnen die Tageszeit, wann sie eingenommen werden müssen. Kaugummi, Gummibärchen & Co. dienen als Drogenersatz und müssen anhand eines Medikamentenplanes in die richtigen Becher zugeordnet werden.
 
Ein herzliches Dankeschön dem gesamten Team vom Alterszentrum Ehrendingen für ihre kreativen und ansprechenden Schnupperstationen!

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